Der Wald und ich

Wohl, sicher und vertraut fühle ich mich im Wald. Glück und Wunder um mich rum und ich mittendrin. Im Südschwarzwald aufgewachsen und als Kind mit anderen durch die Wälder gestreunt und auch einzeln meine Stunden dort verbracht. Zufluchtsort bei dicker Luft im Elternhaus, bei Fragen nach dem Sinn und Leben in der Zeit des Aufbruchs, zum Schreiben, zum Schauen, zum Sein. Bis in die Erwachsenenzeit reicht der Zauber, den der Wald für mich ausstrahlt und ausmacht. Umweltpolitisch auch immer dabei und gegen den sauren Regen und seine Ursachen aufgestanden.

Und für mich ganz logisch, völlig selbstverständlich den Wald bei Lebensfragen, zur Erholung, fürs Abenteuer, fürs Lieben und gegen Liebeskummer, zum Trost, zur Entspannung, zum Durchatmen und zum Baumeln lassen aufzusuchen.

Wieso dann Waldbaden? Ich war viele Jahre in der Umweltpolitik aktiv engagiert und viele Jahre als Bildungsreferentin in der Umweltbildung – Naturpädagogik, Nachhaltigkeit, Klimawandel – Ursachen und Folgen, hauptberuflich tätig. Die Angebote richteten sich hauptsächlich an Kinder und Jugendliche und Multiplikator*innen. Und immer mehr war ich der Meinung, eigentlich ist Umweltbildung und Naturpädagogik ein Thema für jung und alt. Und gerade, ganz besonders für Erwachsene, die Natur und Umwelt konsumieren und mitgestalten, im positiven wie negativen Sinne.

Waldbaden ist eine Form, ein Beitrag für mich, der Umweltbildung, Naturpädagogik, des Umweltschutzes für erwachsene Menschen. Ihrer Natur gegenüber und der Natur um sich herum.

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